Die Auswahl des passenden Hundefutters ist für viele Hundebesitzer eine Herausforderung. In Supermärkten, Fachgeschäften und online gibt es unzählige Futtersorten, die alle versprechen, das „beste Hundefutter“ zu sein. Doch welches Futter passt wirklich zu deinem Hund?
Als Hunde-Ernährungsberaterin helfe ich dir dabei, die Bedürfnisse deines Hundes zu verstehen und ein Futter zu wählen, das seine Gesundheit unterstützt – ob Trockenfutter, Nassfutter, BARF oder selbstgekochte Rationen.

Es gibt nicht DAS eine Hundefutter!
Ein Universalfutter, das zu jedem Hund passt, gibt es nicht. Die Wahl hängt immer von den individuellen Bedürfnissen deines Hundes ab – und auch davon, was für dich als Halter im Alltag funktioniert.
Wichtige Faktoren sind:
Vorlieben & Geschmack
Gesundheitszustand & Alter (Welpe, Senior, erwachsener Hund)
Aktivitätslevel (sportlich, gemütlich, Arbeitshund)
Besonderheiten (Übergewicht, Allergien, Magen-Darm-Probleme)
Darum gilt: Das beste Hundefutter ist das, was deinen Hund gesund hält und zu eurem Alltag passt.

Merkmale eines guten Hundefutters
Ein gutes Hundefutter erfüllt 4 Kriterien. Es sollte…
- bedarfsgerecht sein → enthält alle wichtigen Nährstoffe
- verträglich sein → keine Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen, passende Kotkonsistenz und kein Erbrechen
- schmackhaft sein → dein Hund frisst es gern und regelmäßig
- praktisch umsetzbar sein → passt in deinen Alltag und ist bezahlbar

Trocken-, Nassfutter oder doch selber zubereitet?
Jede Fütterungsmethode hat seine Vor- und Nachteile, dennoch ist keine besser als die andere. Alle Fütterungsmethoden können die genannten Merkmale eines guten Futters erfüllen oder diese verfehlen. Daher ist die Wahl des Hundefutters entscheidend und nicht die Wahl der Fütterungsmethode.
| Trockenfutter | Nassfutter | selbst zubereitet | |
| Vorteile | – zeitsparend – lange haltbar – einfache Lagerung – als Leckerchen verwendbar – Kohlenhydrate | – viel Feuchtigkeit – hohe Akzeptanz – zeitsparend – einfach zu lagern – lange Haltbar | – individuell anpassbar – flexibel bei Veränderungen – zeitlich & preislich flexibel – hohe Verdaulichkeit – volle Kontrolle – Resteverwertung |
| Nachteile | – hohe Energiedichte – geringe Feuchtigkeit – geringe Akzeptanz – Futtermittel-Milben | – geringe Energiedichte – angebrochen nicht lang haltbar – schlechtere Verträglichkeit | – zeitintensiver – hohes Fehlerpotential – hoher Hygienebedarf |
📌 Es gibt kein „besser“ oder „schlechter“ – entscheidend ist, welches Futter deinem Hund guttut und in deinen Alltag passt.


Häufige Fragen rund um das richtige Hundefutter
Das beste Hundefutter ist das, das zu den Bedürfnissen deines Hundes passt. Es gibt keine Universallösung – die Gesundheit und das Wohlbefinden deines Hundes sind der Maßstab.
Beides hat Vor- und Nachteile: Trockenfutter ist praktisch und lange haltbar, Nassfutter enthält mehr Flüssigkeit und ist meist schmackhafter. Am besten entscheidest du dich nach den Bedürfnissen deines Hundes oder kombinierst beide.
Bedarfsdeckung meint, dass ein passendes Hundefutter den Hund mit allen nötigen Nährstoffen versorgt und es zu keinen Mangelerscheinungen kommt.
Um sich wirklich zu 100% sicher zu sein, dass der eigene Hunde mit allen nötigen Nährstoffen versorgt ist, ist es nötig diese nachzurechnen. Eine Berechnung der Nährstoffe ist bei einem Alleinfuttermittel nur durch die vollen Angaben der Hersteller möglich, diese müssen zunächst erfragt werden. Danach kann man für alle wichtigen Nährstoffe im Futter den Bedarf und die Versorgung durchs Futter berechnen. Per Hand dauert das ganze Rechnen eine ganze Weile! In einer Beratung kann ich dir diese Arbeit abnehmen, ich kontaktiere die Futtermittelhersteller und berechne in einem Rechnen-Programm alles nötige. Zudem habe ich in meinem Programm Zugriff auf viele verschiedene Hundefutter und Zusätze.
BARF kann gesund sein, wenn es korrekt zusammengestellt ist. Viele Hundehalter schätzen die Natürlichkeit, aber eine professionelle Rationsberechnung ist wichtig, damit keine Mangelerscheinungen entstehen.
Ja, selbstgekochtes Futter ist möglich – allerdings nur mit einem ausgewogenen Rezept. Sonst besteht das Risiko von Nährstoffmängeln. Ein Futterplan vom Ernährungsberater sorgt für Sicherheit.
Erwachsene Hunde kommen meist mit 1–3 Mahlzeiten täglich gut zurecht. Welpen und Senioren profitieren von mehreren kleineren Portionen, um den Stoffwechsel zu entlasten.
Grundsätzlich ja – Trockenfutter, Nassfutter oder BARF lassen sich kombinieren. Wichtig ist, dass die Rationen ausgewogen sind und keine Über- oder Unterversorgung entsteht.
Biete verschiedene Texturen und Geschmäcker an, variiere zwischen Trocken- und Nassfutter oder probiere frische Zutaten. Auch kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt können helfen. Bei sehr wählerischen Hunden kann auch die Zusammensetzung des Futters bewusst gewählt werden.
Finde jetzt das passende Hundefutter für deinen Vierbeiner!
Die Wahl des richtigen Hundefutters ist oft schwieriger, als es auf den ersten Blick scheint. Jeder Hund hat seine eigenen Bedürfnisse – abhängig von Alter, Aktivität, Gesundheit und Vorlieben. Mit einer individuellen Fütterungsberatung helfe ich dir, das Futter zu finden, das wirklich zu deinem Hund passt und ihn optimal versorgt.
Egal ob Trockenfutter, Nassfutter oder selbst gekocht – gemeinsam erstellen wir einen Plan, der praktikabel ist, Freude macht und die Gesundheit deines Hundes stärkt.

